Aktuelle Brandthemen in Wahlstedt

Aktuelle Brandthemen in Wahlstedt

6. November 2018 19 Von Hans-Uwe Schwarz

Nehmen Sie sich einmal die Zeit und lesen Sie. DANKE.

Aktuelle Brandthemen. Gewerbeansiedlung in Wahlstedt. Fragen zum geplanten Gewerbegebiet B32. Fragen zum Schrotthandel REHN. Fragen zum Flugplatz Wahlstedt. Fragen an den Inhaber der Firma REHN.

WfW, wir danken Ihnen für Ihre Stimmen.

Wir, die Mitglieder der Wählergemeinschaft „Wir für Wahlstedt“, möchten uns zunächst einmal für das Vertrauen von 27,2 % der Wähler bei der Kommunalwahl 2018 in Wahlstedt bedanken!
Dieser Dank kommt aber nur deswegen so spät, weil wir auf Grund dieses überraschenden Erfolges schlagartig mit einer immensen Flut von Aufgaben überhäuft wurden. Die Gründer dieser Wählergemeinschaft sind überwiegend alte Wahlstedter Politikhasen.
Dieser Wahlerfolg führte aus dem Stand heraus dazu, dass uns eine hohe Zahl von Stadtvertreter- und Ausschussmitgliederposten, sowie deren jeweiligen 1. und 2. Stellvertretern zustand, welche besetzt werden mussten. Die zunächst kleine Mitgliederzahl führte dazu, dass nun jedes Mitglied bis zu 6 politische Funktionen übernehmen „musste“.
Außerdem sind wir überwiegend berufstätig oder noch in anderen Organisationen ehrenamtlich tätig.
Daher freuen wir uns über jedes neue Mitglied, denn nur so können wir das Maximum an Sorgen und Nöten der Bürger wahrnehmen.
Wir brauchen die aktive konstruktive Beteiligung und keine Leserbriefe mit Gemecker und gegen alles und jedes hier in der Stadt.

Wir sind eben für und nicht gegen Wahlstedt.

Unser politischer Leitfaden.

„Wir für Wahlstedt“ sind eine Wählergemeinschaft, welche die Interessen der Wahlstedter Bürger intensiv vertreten möchte.

Erst wenn wir wissen, was Sie wollen, wissen wir was wir wollen.

Aufgabe der Politik ist es meistens, sich widersprechende Ansprüche in Übereinstimmung zu bringen oder zumindest einen Kompromiss zu finden. Dabei besteht ein Kompromiss meist aus zwei halben Sachen und wer liebt schon halbe Sachen?
Dabei ist es unabdingbar, dass alle Beteiligten in der Diskussion fair und bei der Wahrheit bleiben. Denn dann lassen sich auch gemeinsame Lösungen statt verhärteter Fronten finden.

Wir wollen nicht Reden halten, sondern Wort halten.

Dieser Gemeinschaft gehören zum größten Teil sehr erfahrene Mitglieder an, die seit Jahrzehnten ehrenamtlich politisch tätig sind. Aber wichtig sind auch unsere Laien, damit wir die Erdung nicht verlieren und nur noch nach Stimmen haschen. Also machen Sie bitte mit.
Wir sind aber nicht nur für Wahlstedt, sondern auch aus Wahlstedt. Wir wissen dank der Bürgerinnen und Bürger wo der Schuh drückt. Aber wir brauchen den Kontakt.
Wir sind als Wählergemeinschaft in Wahlstedt politisch völlig unabhängig und haben keine Landes- oder Bundespartei, die uns Weisungen von oben erteilen kann.
Auch gibt es bei uns keine Berufspolitiker, die ihr Mäntelchen nach dem Wind richten müssen, nur um ihren Job zu behalten.
Eine Stadt ist nur mit einer gut gemischten Altersstruktur attraktiv. Zu deren Erhalt müssen junge Familien nachrücken wollen und können.

Wir sind für alles was den Wahlstedter Bürgerinnen und Bürgern dient. Das wären dann vor allem:
bezahlbarer Wohnraum für Familien und Singles
Kindertagesstätten
Einkaufsmöglichkeiten
Schwimmbad
Theater
Freizeitangebote für Jugendliche
und für vieles andere mehr.

Aber wir sind auch dafür, dass diese Dinge auch bezahlt werden können. Dazu brauchen wir die Steuern. Eine nennenswerte Steuer ist die Gewerbesteuer. Ohne die könnten wir allenfalls ein winziges Dorf betreiben, welches dann eben keine Infrastruktur hätte. Allenfalls eine Dorfkneipe.
Also brauchen wir Gewerbe. Gewerbebetriebe, die ihre Steuern dann bitte auch hier in Wahlstedt bezahlen und nicht da wo es billiger geht. Darauf Einfluss zu nehmen ist auch Aufgabe der Wahlstedter Politik.
Wir brauchen Gewerbe auch, damit wir hier Arbeitsplätze heranholen und entfallende abfangen können.

Aktuelle Brandthemen.

Gewerbeansiedlung in Wahlstedt allgemein.

Aktuell grassieren in der Presse unzählige Leserbriefe einer winzigen Gruppe, welche gegen alles und jedes zu sein scheint, insbesondere gegen die Firma REHN, die Brechanlage und das alte, sowie das geplante Gewerbegebiet B32 überhaupt.
Diese Damen und Herren haben die Zeit, viele Sitzungen mit endlosen Triaden von Einwendungen so zu blockieren, dass die eigentlichen Tagesordnungspunkte nicht mehr angemessen bearbeitet werden können. Das ist undemokratisch.
Undemokratisch deswegen, weil diese Gruppe in unangemessener Weise mit Halb- und Unwahrheiten versucht die Mehrheit zu manipulieren.
Wenn dann nach endlosen Monologen der Vorsitzende einer öffentlichen Sitzung den Tagesordnungspunkt beenden muss, weil die meisten Mitglieder am nächsten Morgen wieder zur Arbeit müssen, steht das kurz darauf auch sinnverdreht in der Presse.
Sie sind nicht die Meisten, aber sie sind die Lautesten.

Deren Wahrheitsgehalt bewegt sich allerdings meist im Bereich homöopathischer Verdünnungen.

Tatsächlich hat auf der Einwohnerversammlung eine Dame geäußert, dass man ja das Schwimmbad nicht brauche. Sie selbst vielleicht nicht, aber es geht nicht nur um sie. Wir sind nicht für uns, sondern für Sie alle da.

Fragen an den Bauamtsleiter Torsten Maaß am 24.10.2018.

Fragen zum geplanten Gewerbegebiet B32.

Die WfW hat sich daher auf den Weg gemacht und die Fakten gecheckt.

WfW: Die Stadt plant ja eine neues Gewerbegebiet B32 östlich des Bahnhofs. Noch weiter nordöstlich nahe der A21 und B205 soll auch eine Industrieansiedlung möglich sein. So weit bekannt, begrüßen alle Fraktionen, also auch wir den Plan B32 grundsätzlich. Wir von der WfW machen uns aber tiefer gehende Gedanken und möchten den Nutzen und die Belastungen genau gegen einander abwägen, um die Interessen der Bürger auch wirklich optimal vertreten zu können. Die Bürgerinitiative hat Plakate an unzähligen Bäumen befestigt, auf denen sinngemäß steht,
„Wir müssen sterben „. Stimmt das so wie beschildert?

Maaß: Es wurden auch viele Bäume plakatiert, die überhaupt nicht betroffen sind.
WfW: Wieso werden Bäume plakatiert, die gar nicht betroffen sind?
Maaß: Das kann ich Ihnen auch nicht sagen. Da müssen Sie die Verantwortlichen selbst fragen. An der Kreisstrasse K76 bleiben die meisten Bäume stehen. Nur eine Zufahrt wird baumfrei gemacht. Die eigentliche Gewerbefläche selbst dahinter ist übrigens flächenmäßig eine Monokultur aus Mais für Biokraftwerke. Das ist grundsätzlich kein schützenswerter Bewuchs.
WfW: Die Bürgerinitiative ist besorgt, dass die Anwohner hinter der Bahn, zum Beispiel, am Blocksberg durch die angeblich nur 100 Meter entfernte Brechanlage erheblich belästigt werden. Mir kommt diese Einschätzung doch sehr fraglich vor.
Maaß: Moment – ich messe das gerade mal aus: Von der angesprochenen Brechanlage, bis zum nächstgelegenen Wohnhaus am Blocksberg sind es nicht 100 Meter, sondern ziemlich genau 300 Meter.
WfW: Für welchen Zweck wurde das Gewerbegrundstück eigentlich erworben?
Maaß: Laut Kaufvertrag zum Betreiben eines Baustoffrecyclings.
WfW: Gibt es dazu überhaupt eine Genehmigung?
Maaß: Zu diesem Grundstück gibt es überhaupt keinen Antrag auf irgendeine Genehmigung, also auch nicht für eine Brechanlage, insofern kann es auch noch keine Auflagen geben. Es gibt weder einen Bauantrag noch eine dauerhafte Genehmigung für eine derartige Anlage.
WfW: Die Bürgerinitiative befürchtet, dass deren Bau Ecke K76 / Holsteinstraße „erschreckende Ausmaße“ erreichen wird und der Lärm dann unerträglich sei. Welche „erschreckenden“ Ausmaße hätte so eine genehmigungsfähige Anlage maximal und was sind „erschreckende“ Ausmaße überhaupt? Wir konnten heute im Vorbeifahren keine Anlage von „erschreckenden Ausmaßen entdecken. Das was wir sehen konnten, war eine Anlage weitaus kleiner als ein Mähdrescher.
Welchen Einfluss hat die Stadt eigentlich auf das sich ansiedelnde Gewerbe generell?
Maaß: Die Stadt hat bis zur Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrages Einfluss. Danach können wir noch intervenieren, wenn zum Beispiel der Gewerbezweck nicht eingehalten wird. Dann kann die Stadt sogar die Rückgabe an sie einfordern, diese Klausel ist grundsätzlich in den Kaufverträgen enthalten. Werden aber Emissionsgrenzwerte oder Ähnliches nicht eingehalten, ist die Stadt nicht mehr zuständig, dann werden andere Behörden aktiv.
WfW: Die Bürgerinitiative hat auf der Einwohnerversammlung am 29.08.2018 von der Verwaltung eine „Negativliste“ für das geplante Gewerbegebiet B32 gefordert. Wie soll das juristisch gehen? Kann man willkürlich einem bestimmten Gewerbe generell die Ansiedlung verbieten? Zum Beispiel Tischlereien, Tischlerei A will seine Kreissäge draußen unter einem Vordach betreiben. Der macht natürlich enormen Lärm auch über die Siedlung hinweg. Tischlerei B will gleich daneben auch eine Kreissäge aber in einer Halle betreiben und ist kaum zu hören. Sollen nun Tischlereien auf diese Negativliste und folglich beide keine Genehmigung erhalten?
Maaß: So geht das natürlich nicht. Eine sogenannte Negativliste ist rechtlich kaum zulässig. Vielmehr kommt es allein auf die geltenden Emissionsvorschriften und deren Einhaltung an.
WfW: Wahlstedt wirbt ja seit Jahrzehnten damit, eine „Industriestadt im Grünen“ zu sein. Wer hier herzieht, weiss das, oder hätte es wissen können?
Maaß: So ist das.
WfW: Der richtige Ansatz wäre also nicht „generell und vorauseilend ein ganzes Gewerbe verbieten, weil das ohnehin unzulässig wäre, sondern die Einhaltung von Auflagen bzw. Grenzwerten zu überwachen.
Maaß: So sehe ich das auch.
WfW: Bislang ist uns diese Initiative durch durchgängige Kritik gegen alle möglichen Vorhaben der Stadt aufgefallen. Bisher haben wir auf keiner einzigen Sitzung konstruktive Kritik erkennen können. So könnte Sie doch z.B. umgekehrt selbst einen Vorschlag machen, welches Gewerbe sie denn dulden würde und welches nicht. Auf der Einwohnerversammlung kamen jedenfalls keine positiven Vorschläge. Sind Ihnen welche bekannt?
Maaß: Nein.
WfW: Wir wissen aus unserer gemeinsamen politischen Arbeit mit der Verwaltung, dass man es nicht jedem Einwohner bei jedem Vorhaben recht machen kann. Und manch eine Idee scheitert im Detail an Gesetzen und Vorschriften. Ein Beispiel, die Stadt muß möglicherweise den Gewerbesteuerhebesatz anheben, weil der Kreis sonst Zuschüsse verweigert. Das ist aus unserer Sicht ein Teufelskreis, denn das schreckt ja gerade wieder Gewerbe ab. Wie sehen Sie das?
Maaß: Das ist nicht mein Fachgebiet.

Fragen zum Thema Schrotthandel REHN.

Faktencheck zum Thema Schrotthandel REHN.

Schrotthandel REHN

Maaß: Wir schätzen den Betrieb als vorbildlich in der Region ein.
WfW: Die Bürger machen sich Sorgen über eine ungeeignete bzw. überlastete Abwasserentsorgung. Ist da was dran?
Maaß: Nein, das eigentliche Stadtnetz ist nicht davon betroffen, sondern lediglich das Abwasser Holsteinstraße. Im Rahmen eines Genehmigungsverfahren werden ggf. entsprechende Auflagen einzuhalten sein.
WfW: Wie wird sich der LKW-Verkehr bei der geplanten Erweiterung bei REHN verändern?
Maaß: Ich hatte das schon mal grob gerechnet. Etwa 6 LKWs pro Tag mehr.

Fragen zum Flugplatz Wahlstedt.

Faktencheck zum Thema Flugplatz Wahlstedt.

WfW: Welche Bedeutung hat der Flugplatz Wahlstedt?
Maaß: Uns ist seit Beginn des Segelfluges 1977 die Jugendarbeit sehr wichtig, weil wir die Jugendlichen vom ersten Tag ihrer Mitgliedschaft an zur Verantwortung für sich und andere führen. Übrigens: Segelfliegen ist billiger als rauchen!
WfW: Das geben wir gerne an unsere Bürger weiter. Wir haben gehört, dass die Start- und Landebahn des Flugplatzes Wahlstedt vergrößert werden soll.
Maaß: Das ist so nicht richtig. Die Länge der Graslandebahn bleibt unverändert. Es wird nur die östlich liegende Auslegestrecke für das Windenseil verlängert, was dazu führt, dass wir eine größere Ausklinkhöhe am Windenseil erreichen. Diese Seilstrecke kann und darf nicht zu Starts und Landungen verwendet werden.
WfW: Dann kann man also sagen: „Wir starten mit der Winde und fliegen mit dem Wind und der Sonne“.
Herr Maaß, wir danken Ihnen für Ihre Zeit und Mühe für dieses Gespräch.

Fragen an den Inhaber der Firma REHN am 24.10.2018.

Schrotthandel REHN

Die Firma REHN wurde unangemeldet besucht.

WfW: Guten Tag Herr Rehn. „Wir für Wahlstedt“ kümmern uns um die Sorgen der Wahlstedter Bürger. Es hat in der letzten Zeit sehr viel Kritik an Ihrer angeblich geplanten Betriebserweiterung und einer geplanten Kabel-Recycling-Anlage gegeben. Darf ich Ihnen dazu ein paar Fragen stellen?
Rehn: (zögernd) Ja.
WfW: Seit geraumer Zeit werden Sie von einer kleinen Initiative häufig in Leserbriefen aber auch in den politischen Gremien erwähnt.
Rehn: Das kann ich leider auch nicht verhindern. Mir fehlt auch einfach die Zeit dazu. Wir wollen „Ein Recyclinghof für Wahlstedt“ sein. Wo wollen die Leute mit ihrem Schrott denn hin, wenn nicht zu einem Schrotthandel? Wenn das Entsorgen zu schwierig wird, landet das doch alles irgendwo am Wegesrand, oder so, und geht der Wiederverwertung verloren.
WfW: Wie sind die derzeitigen Betriebszeiten auf Ihrem Gelände jetzt und ggf. bei einer Erweiterung?
Rehn: In der Genehmigung steht von Montag bis Samstag von 6 Uhr bis 20 Uhr. Wir arbeiten aber in der Regel nur Montag bis Freitag von 7 Uhr bis 17 Uhr und Samstag von 8 Uhr bis 12 Uhr.
WfW: War jemals Jemand bei Ihnen hier vor Ort um sich sachkundig zu machen?
Rehn: Nein, Sie sind der erste.
WfW: Ihre Firma liegt ja laut einigen Kritikern in der Nähe hinter der Bahnstrecke zu einem Wohngebiet und Sie planen eine Kabel-Recycling-Anlage. Was hat es damit auf sich?
Rehn: Die planen wir tatsächlich. Dabei handelt es sich um eine Anlage, in einer noch neu zu bauenden Halle. Sie arbeitet in 2 Verarbeitungsschritten, zunächst werden die Kabel von 2 langsam laufenden Walzen geschreddert.
WfW: Dabei entsteht dann aber feiner Staub!
Rehn: Im Schritt 1 überhaupt nicht. Im Schritt 2 entstehen geringe Staubmengen. Das Häckselgut wird in 1-2 mm große Stückchen zerkleinert. Der dabei entstehende Reststaub wird dann gefiltert um auch das darin befindliche Restkupfer zu gewinnen. Dieser Prozess findet unter einer Absaugung mit Filteranlage statt, denn dieser Staub enthält ja das Kupfer, um das es uns hier geht. Würde dieser Staub entweichen, entweicht ja auch unser Gewinn.
WfW: Wie sieht es mit der Lärmemission der Kabel-Recycling-Anlage aus?
Rehn: Die Anlage 1 steht unter einem Vordach der Halle. Die Halle schattet die ohnehin geringen Geräusche Richtung Stadt ab. Die Anlage 2 steht vollständig umhaust in der Halle. Für unseren gesamten Betrieb haben wir zudem ein Lärmgutachten. Zusammen mit der Umhallung wird es auch weiterhin keine Beeinträchtigungen der Anwohner geben.
WfW: Es gibt einige Wahlstedter Bürger, die sich Sorgen über einen fehlenden ABC-Trupp der Wahlstedter Feuerwehr machen. Ein ABC-Trupp erfasst und bekämpft ja bekanntlich atomare, biologische und chemische Stoffe. Ist deren Sorge berechtigt?
Rehn: Nein, wir nehmen derartige Stoffe grundsätzlich nicht an. Wir lagern und verarbeiten sie auch nicht.
WfW: Es entstehen also bei Ihrem jetzigen Verarbeitungsprozessen, wie auch bei der geplanten Erweiterung keine A-, B- oder C-Stoffe?
Rehn: Nein, definitiv nicht.
WfW: Wie kommt es, dass die Bürger sich so viele ja offensichtlich unbegründete Sorgen machen?
Rehn: Sie bzw. Ihre Wählergemeinschaft sind die ersten, die sich überhaupt für die technischen Details interessieren.
WfW: Was hat es mit der von Kritikern erwähnten Radioaktivitätsmessstation auf Ihrem Gelände auf sich?
Rehn: Diese gibt es und sie befindet sich am Werkseingang. Alle Fahrzeuge werden automatisch gemessen. Sollte Radioaktivität gemessen werden, darf das Fahrzeug nicht weiterfahren und die zuständigen Behörden werden sofort informiert. Dies ist eine freiwillige Investition und dient dem Schutz Aller.
WfW: Wie steht es mit der Brandgefahr, jetzt, und wenn Sie erweitern?
Rehn: Es wurde ein Brandschutzkonzept für den jetzigen und den zukünftigen Betrieb erarbeitet, um jeglichen Gefahren vorzubeugen.
WfW: Halten Sie die Kritik der Bürger für unbegründet?
Rehn: Ich glaube, dass lässt sich aus meinen Antworten unschwer ableiten.
WfW: Das hört sich ja alles ganz anders an, als es in den Leserbriefen dargestellt wird. Wären Sie bereit, den Anwohnern auf einer öffentlichen Versammlung gerne einmal diese wahren Fakten zu erläutern?
Rehn: Im Dezember ist ein Erörterungstermin im Rathaus Wahlstedt. Wir werden vor Ort sein und Stellung nehmen.
WfW: Wir danken Ihnen für Ihre Zeit und die offenen Worte.

Bernd Grauel

Hier erhalten Sie die aktuellen Unterlagen zum B-Plan 32: https://www.wahlstedt.de/stadt-wahlstedt/bauen-wohnen/bebauungsplaene/b-plan-32-industriegebiet-kieler-strasse/